Kemmen_Kirche_1

Kemmen Kemmen wurde 1495 erstmals erwähnt, der Name leitet sich vom sorbischen Wort „kamen" - Stein ab. Die kleine Kirche stammt in ihren Grundmauern aus dem Jahre 1346. Nach ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg ließ sie der Kanzler der Niederlausitz, Planck, wieder aufbauen. Er holte auch den in Calau gebürtigen Künstler und Bildhauer Andreas Schulze und den Maler Martin Heber aus Cottbus hierher. Sie gestalteten 1649 den Altar, die Kanzel und die Taufe, die durchaus sehenswert sind. Kemmen war ein Gutsdorf. Noch heute ist erkennbar, dass alle Bauerngehöfte auf der Nordseite der Straße errichtet wurden. Auf dem Gut Kemmen ist heute der Betrieb "Landwirtschaft - Mutterkuhhaltung auf Gut Kemmen" von Peter Schollbach angesiedelt. Kernstück des Gutes ist die Mutterkuhhaltung und die Zucht prächtiger "Uckermärker".